Ein Self-Service-Kontakt kostet rund 1,84 $, ein Agenten-Kontakt 13,50 $ — und bei B2B-Anbietern mit Self-Service ist dieser Kanal inzwischen der umsatzstärkste. Wir entwickeln Kundenportale auf Next.js, Supabase und Keycloak: EU-gehostet, per SSO und Schnittstellen an Ihr ERP oder CRM angebunden, als MVP in wenigen Wochen live. Vorher prüfen wir ehrlich, ob sich Eigenentwicklung für Sie rechnet — oder ob eine SaaS-Lösung reicht.
Wir sind ein Senior-first-Team aus Berlin und behandeln ein Kundenportal nicht als IT-Projekt, sondern als Business Case: Ticket-Deflection auf der Kostenseite, Self-Service als Umsatzkanal auf der Vertriebsseite. Der Stack — Next.js, Supabase, Keycloak — ist Open Source und EU-gehostet, ohne Lizenzkosten, die mit Ihren Nutzerzahlen skalieren. Und unsere Preisrahmen stehen offen auf dieser Seite, nicht hinter einem Kontaktformular.
Ein individuelles Portal ist nicht immer die richtige Antwort. Wenn Standard-Support ohne tiefe ERP-Integration reicht, ist Zendesk oder eine andere SaaS-Lösung die wirtschaftlichere Wahl — das sagen wir Ihnen im Erstgespräch, auch wenn es uns den Auftrag kostet. Deshalb steht vor jedem Projekt ein Make-or-Buy-Check, und deshalb finden Sie die Entscheidungstabelle dazu direkt auf dieser Seite.








































































Definition
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Der Business Case ist belegt: Ein Self-Service-Kontakt kostet laut den Support-Kosten-Benchmarks 2025 von LiveChatAI rund 1,84 $, ein Agenten-Kontakt 13,50 $ — und gut umgesetzter Self-Service erreicht 25–45 % Ticketreduktion. Self-Service ist dabei längst mehr als Kostensenkung: Bei B2B-Anbietern mit E-Commerce- und Self-Service-Angebot ist dieser Kanal laut McKinsey B2B Pulse 2024 mit 34 % Umsatzanteil der stärkste Vertriebskanal, und 39 % der Käufer geben über 500.000 $ pro Bestellung via Self-Service aus. Zwei weitere Zahlen prägen unsere Entscheidungen: 82 % der deutschen Unternehmen wünschen sich laut Bitkom 2025 Hyperscaler aus Deutschland oder Europa, 37 % würden einen rein deutschen Cloud-Dienst sogar mit Nachteilen nutzen — deshalb EU-Hosting. Und 67 % der B2B-Käufer bevorzugen laut Gartner (März 2026) einen Kaufprozess ohne Vertriebskontakt — deshalb stehen Preise, Vergleich und FAQs offen auf dieser Seite.
Nicht jedes Unternehmen sollte ein Kundenportal entwickeln lassen. Diese Tabelle ist die Entscheidungsgrundlage, die wir auch im Erstgespräch verwenden — inklusive der Spalte, die uns keinen Umsatz bringt.
| Kriterium | SaaS-Portalsoftware (Zendesk & Co.) | Individuelles Kundenportal (Next.js + Supabase + Keycloak) | Hybrid (SaaS-Support + Individual-Portal) |
|---|---|---|---|
| Time-to-live | Tage bis wenige Wochen — Konfiguration statt Entwicklung | MVP in 6–12 Wochen, vollständiges Portal entsprechend länger | SaaS sofort, Portal-Funktionen schrittweise dazu |
| Kosten im ersten Jahr und bei Skalierung | Niedriger Einstieg, dann Wachstum über Seats und Storage — bei Skalierung oft um Faktor 3–5 | MVP 8.000–20.000 €, mit ERP-Anbindung 20.000–60.000 €; danach nahezu konstante Infrastrukturkosten ohne Lizenz-Skalierung | SaaS-Lizenzen plus Portal-Investition; der Lizenzanteil bleibt klein, wenn Kernfunktionen ins Portal wandern |
| Tiefe der ERP-/CRM-Integration | Standard-Konnektoren; bei Eigenlogik und Legacy-Systemen schnell am Limit | Beliebig tief — Aufträge, Rechnungen und Stammdaten direkt aus Ihren Systemen | Support-Prozesse im SaaS, ERP-Tiefe im Individual-Portal |
| Branding und UX | Template mit Logo- und Farbanpassung | Vollständig Ihre Marke, Ihre Prozesse, Ihre Nutzerführung | Uneinheitlich — zwei Systeme, zwei Oberflächen |
| Datenhoheit und EU-Hosting | Abhängig vom Anbieter, häufig US-Cloud | Open Source, EU-gehostet, volle Datenhoheit | Geteilt — ein Teil der Kundendaten liegt beim SaaS-Anbieter |
| Laufender Aufwand | Gering — Updates und Betrieb übernimmt der Anbieter | Betrieb, Monitoring und Updates nötig — bei uns als Betriebspaket buchbar | Beides, in reduziertem Umfang |
| Wann ist das die richtige Wahl? | Wenn Standard-Support ohne ERP-Tiefe reicht — dann kaufen Sie SaaS und sparen sich die Entwicklung | Wenn Self-Service auf Ihren ERP-Daten aufsetzen soll und das Portal Teil Ihrer Wertschöpfung wird | Wenn Tickets im SaaS gut aufgehoben sind, aber Aufträge, Dokumente und Rechnungen ins Portal gehören |
Technisch ist ein Kundenportal eine Unterklasse der Webapp — die Weiche ist der Use Case. Sind die Nutzer Ihre eigenen Mitarbeiter und geht es um interne Prozesse oder Excel-Ablösung, sind Sie auf unserer Webapp-Seite richtig. Steht kein Login im Zentrum, sondern Leadgenerierung, brauchen Sie eine B2B-Website, kein Portal. Und wenn das Portal als moderne Schicht vor einem Legacy-ERP stehen soll, zeigt unser Guide Next.js als Integrationsschicht für Legacy-Systeme, wie dieser Weg funktioniert, ohne das Kernsystem anzufassen.
Drei klar geschnittene Einstiege — vom validierenden MVP bis zur mandantenfähigen Plattform mit Betrieb.
In wenigen Wochen live: Der MVP validiert den Business Case am echten Nutzerverhalten, bevor die große Investition fällt.
Der Kern-Kauffall dieser Seite: das vollständige Portal, angebunden an Ihre Systeme.
Für mehrere Marken, Länder oder Mandanten — und für den langfristigen Betrieb ohne eigene Senior-Stelle.
Wir nennen Preisrahmen, bevor Sie fragen müssen. Nicht, weil jedes Projekt gleich kostet, sondern weil Sie ohne Zahlen keine Make-or-Buy-Entscheidung treffen können — und weil wir lieber vor dem Erstgespräch aussortiert werden als danach.
| Paket | Umfang | Preisrahmen |
|---|---|---|
| Portal-MVP (Login + 1–2 Self-Service-Funktionen) | Keycloak-Login, erste Self-Service-Funktion, Basis-Rollen, EU-Hosting, 6–12 Wochen | 8.000–20.000 € |
| Kundenportal mit Rollen/Rechten und erster ERP-Anbindung | Firmenkonten, Rollen- und Freigabemodell, RLS-Mandantentrennung, ERP-/CRM-Schnittstelle, SSO | 20.000–60.000 € |
| Portal-Plattform (mehrere Mandanten/Marken, mehrere Integrationen) | Mandantenfähigkeit, mehrere Systeme angebunden, Legacy-Integrationsschicht, Rollout mehrerer Länder | 60.000–150.000 € |
| Betrieb und Hosting (EU) | Hetzner/EU-Hosting, Monitoring, Updates, Supabase-/Keycloak-Betrieb | Infrastruktur 20–50 €/Monat (hochverfügbar 150–400 €) plus 2–5 h Betrieb/Monat à ca. 120 €/h; 3-Jahres-TCO des Stacks: 40.000–80.000 € |
| Weiterentwicklung per Retainer | Kontinuierlicher Ausbau, Priorisierung pro Quartal, Alternative zur Senior-Stelle (145.000–200.000 € im ersten Jahr) | 4.000–12.000 €/Monat |
Stand: Juli 2026. Alle Preise netto. Die Spannen stammen aus realen Projekten — ob Ihr Vorhaben in die MVP- oder die Plattform-Klasse fällt und ob Sie überhaupt entwickeln lassen sollten, klären wir in einer Discovery mit Make-or-Buy-Check.
Antworten für das Buying Committee — inklusive der unbequemen.
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