KI-Beratung für den Mittelstand: von der Potenzialanalyse bis zum laufenden System

Die meisten KI-Beratungen enden mit einem Foliensatz. Unsere endet damit, dass ein System läuft: Wir prüfen, wo sich KI in Ihren Abläufen rechnet, sagen Ihnen ehrlich, wo nicht – und setzen das um, was die Prüfung übersteht. Auf EU-Infrastruktur, mit einem Stack, den wir selbst betreiben.

41 % der Unternehmen ab 20 Beschäftigten nutzen bereits KI, im Vorjahr waren es 17 % (Bitkom, 2026). Der Rückstand entsteht gerade jetzt – aber nicht jedes KI-Projekt ist sinnvoll. Unsere Beratung beginnt deshalb mit der unbequemsten Frage: Welche Ihrer Ideen sollten Sie nicht umsetzen?

Wir beraten nicht aus der Kategorie-Perspektive («Machine Learning, NLP, Cloud»), sondern aus der Praxis: pgvector auf PostgreSQL, n8n auf Ihrer Infrastruktur, offene Modelle auf EU-Servern. Was wir empfehlen, haben wir gebaut und betreiben es – nachlesbar in unseren Fachartikeln zu jeder Stufe.

Logo von 20moments
Logo von Bemer
Logo von Berliner Volksbank
Logo von Clinomic
Logo von Consentmanager
Logo von Deloitte
Logo von DFDC
Logo von einhorn
Logo von Cushman & Wakefield
Logo von in-motion
Logo von myticket
Logo von TES H2

Drei Begriffe, die in jedem Erstgespräch fallen

Definition

KI-Beratung
Die Prüfung, wo künstliche Intelligenz in Ihren Geschäftsprozessen messbaren Nutzen stiftet – mit Priorisierung, Kostenrahmen und klaren Abbruchkriterien. Bei uns mündet sie in Umsetzung statt in einer Empfehlungsliste.

Definition

RAG (Retrieval-Augmented Generation)
Ein System, das Ihr Firmenwissen durchsuchbar macht und einem Sprachmodell als Kontext vorlegt. Ihr Wissen bleibt in einer Datenbank, die Sie kontrollieren – das Modell wird nicht mit Ihren Daten trainiert. Für die meisten Mittelstands-Anwendungsfälle ist RAG die richtige Stufe.

Definition

Fine-Tuning
Das Nachtrainieren eines offenen Modells mit eigenen Beispielen, heute praktisch immer als LoRA-Verfahren. Es lohnt sich seltener, als der Begriff suggeriert: Es ändert das Verhalten eines Modells, nicht sein Wissen.

Falls Ihnen ein Anbieter zuerst ein «eigenes KI-Modell» verkaufen will: Lassen Sie die Reihenfolge prüfen. Prompting, RAG, Fine-Tuning und eigenes Training sind vier Stufen mit sehr unterschiedlichen Kosten – und die günstigste ausreichende Stufe gewinnt. Warum das so ist, haben wir ausführlich aufgeschrieben: Eigenes KI-Modell trainieren: warum Sie es fast nie brauchen.

Unsere Beratungs-Kernaussage: erst die Stufe, dann die Technik

Jede Anfrage durchläuft bei uns denselben Vier-Stufen-Test. Das Ergebnis verkleinert häufig unser eigenes Projektvolumen – und genau deshalb können Sie der Empfehlung trauen.

Stufe 1 – Prompting: Reicht ein gut instruiertes Modell über eine API? Für Textsortierung, Entwürfe und Extraktion oft ja. Kostenpunkt: Tage, nicht Monate.

Stufe 2 – RAG: Braucht die KI Ihr Firmenwissen? Dann gehört das Wissen in eine Datenbank, nicht ins Modell. Unser Stack dafür: pgvector in PostgreSQL, betrieben auf Supabase oder EU-Servern – dieselbe Datenbank, dieselben Backups, dieselben Zugriffsrechte wie Ihre übrigen Daten.

Stufe 3 – Fine-Tuning: Soll das Modell eine Form oder Tonalität absolut zuverlässig treffen? Erst dann wird trainiert, auf offenen Modellen. Die Abwägung im Detail: RAG vs. Fine-Tuning.

Stufe 4 – eigenes Modell: In unserer Projektpraxis bisher: kein einziges Mal die richtige Antwort. Wir sagen Ihnen das lieber vor dem Projekt als danach.

Dazu gehört auch die Betriebsfrage: Manche Daten dürfen Ihr Haus nicht verlassen. Dann betreiben wir offene Modelle auf dedizierten EU-Servern – was das kostet und wann die API günstiger bleibt, rechnen wir offen vor: LLM selbst hosten: die ehrliche Rechnung.

Beratung, die in Umsetzung mündet – der Unterschied konkret

Wir haben die Angebote analysiert, die für KI-Beratung im Mittelstand ranken. Das wiederkehrende Muster: Potenzialanalyse, Roadmap, Proof of Concept – und dann Übergabe an «einen Umsetzungspartner». Wir besetzen bewusst beide Rollen:

Typisches Beratungs-AngebotKI-Beratung bei happycoding
ErgebnisRoadmap und EmpfehlungRoadmap plus laufendes System
Nach dem PilotenÜbergabe an DritteDasselbe Team setzt um und betreibt
Technologie-AussageKategorien ohne FestlegungGezeigter Stack: pgvector, PostgreSQL, n8n, EU-Hosting
PreiseAuf AnfrageErfahrungswerte offen auf dieser Seite
AbbruchkriterienSelten ThemaFester Bestandteil jedes Potenzial-Checks
FördermittelSelten ThemaFörder-Check inklusive, mit Programmkenntnis

Ein Beratungsprojekt kann bei uns auch mit dem Ergebnis enden: «Vertagen Sie das.» Wann ein Pilot gescheitert ist und wann KI-Einführung warten sollte, behandeln wir so offen wie im Projekt – nachzulesen in unserem Fahrplan KI im Unternehmen einführen.

So arbeiten wir mit Ihnen

Drei Bausteine, die aufeinander aufbauen – Sie können nach jedem aussteigen. Der Potenzial-Check ist bewusst so geschnitten, dass er auch dann Wert behält, wenn Sie mit einem anderen Partner weitermachen.

KI-Potenzial-Check

Zwei bis drei Workshops mit Geschäftsführung und Fachbereich: Wir inventarisieren Prozesse und Datenlage, priorisieren Anwendungsfälle nach Nutzen und Machbarkeit – und definieren für jeden ein Abbruchkriterium.

Prozess- und Dateninventur
Priorisierte Use-Case-Liste
Vier-Stufen-Einordnung je Fall
Abbruchkriterien und Messgrößen
Förder-Check für Ihr Bundesland

Pilotprojekt

Ein Anwendungsfall, produktionsnah umgesetzt in vier bis acht Wochen. Am Ende steht eine Messung gegen die vorab definierten Kriterien – nicht eine Demo, die im Meetingraum gut aussieht.

Ein Use Case, echte Daten
RAG-System oder Automatisierungs-Workflow
Evaluation gegen Soll-Antworten
Go/No-Go-Empfehlung mit Zahlen

Umsetzung & Betrieb

Aus dem Piloten wird ein System im Alltag: mit Zugriffsrechten, Monitoring und geregelter Pflege. Auf Ihrer Infrastruktur oder auf EU-Servern, die wir für Sie betreiben.

Integration in Ihre Systeme
n8n auf Ihrer Infrastruktur, von uns aufgesetzt und betreut
EU-Hosting (Hetzner, Supabase)
Monitoring, Evaluation, Weiterentwicklung

Fördermittel: oft zahlt Ihr Bundesland mit

KI- und Digitalisierungsprojekte sind in mehreren Bundesländern förderfähig – und die Programme sind ergiebiger, als viele erwarten. Zwei Beispiele, die wir im Detail kennen: In Brandenburg fördert BIG-Digital Digitalisierungsvorhaben mit bis zu 250.000 €. In Mecklenburg-Vorpommern übernimmt die TBI-Förderung 50 % der Kosten, bis zu 50.000 €.

Der Förder-Check gehört bei uns zum Potenzial-Check: Wir prüfen, welches Programm zu Ihrem Vorhaben und Ihrem Standort passt, und strukturieren das Projekt antragsfähig. Den Antrag stellen Sie – wir liefern die technische Projektbeschreibung zu.

Was KI-Beratung bei uns kostet

Die Zahlen sind Erfahrungswerte aus unseren Projekten – als Orientierung vor dem ersten Gespräch, nicht als Ersatz für ein Angebot. Sie entsprechen den Projektgrößen, mit denen wir auch Automatisierungsvorhaben kalkulieren:

BausteinUmfangErfahrungswert
KI-Potenzial-Check2–3 Workshops, Inventur, priorisierte Use-Case-Liste1.500–3.000 €
PilotprojektEin Use Case produktionsnah, 4–8 Wochen, Messung3.500–8.000 €
UmsetzungSystem im Produktivbetrieb, integriert in Ihre Landschaftab 8.000 €
Betrieb & WeiterentwicklungMonitoring, Updates, Evaluation, Erweiterungenab 1.500 €/Monat

Alle Beträge netto. Nach dem Potenzial-Check erhalten Sie für die Folgeschritte ein Festpreisangebot je Anwendungsfall – inklusive der Kostenposten, die andere gern verschweigen: Datenaufbereitung und Evaluation.

Sie suchen etwas anderes? Geht es Ihnen um wiederkehrende Abläufe – Rechnungseingang, Datenabgleich, Berichtswesen –, ist unsere Seite zur Prozessautomatisierung der direktere Einstieg. Und wie wir selbst mit KI Software bauen – die Methode hinter unseren Projekten – steht auf KI-gestützte Softwareentwicklung.

FAQ

Die Fragen aus unseren Erstgesprächen

Offen für ausgewählte Projekte

Lassen Sie uns über Ihr Projekt sprechen

Buchen Sie einen unverbindlichen Termin, schreiben Sie uns eine E-Mail oder nutzen Sie das Formular – wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

150+
Abgeschlossene Projekte
15
Jahre Erfahrung
8
Senior‑Level Teammitglieder