2025: Wie man eine Fir­men-Web­site plant: Leit­fa­den durch Zie­le, Per­so­nas und die Kun­den­rei­se

7 Min. LesezeitMatthias RadscheitMatthias Radscheit
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Ohne Plan läuft nichts. In mei­ner Ar­beit mit Un­ter­neh­men, Agen­tu­ren und auch Mar­ke­ting-Teams in grö­ße­ren Fir­men er­le­be ich oft, dass Pro­jek­te ins Sto­cken ge­ra­ten, weil wich­ti­ge Schrit­te in der Pla­nung feh­len. Des­halb möch­te ich in die­sem Bei­trag – aus mei­ner per­sön­li­chen Per­spek­ti­ve – zei­gen, wie Sie struk­tu­riert eine Web­site pla­nen kön­nen. Eine gute Pla­nung hilft Ih­nen, Kos­ten zu spa­ren, Ihr Ziel nicht aus den Au­gen zu ver­lie­ren und am Ende eine Web­site zu er­stel­len, die Ihre Be­su­cher be­geis­tert und Busi­ness-Zie­le er­reicht.

Im Fol­gen­den füh­re ich Sie Schritt für Schritt durch die Pla­nung. Die­se Schrit­te sind pra­xis­be­währt und ori­en­tie­ren sich an mei­nen Er­fah­run­gen so­wie an Emp­feh­lun­gen von Ex­per­ten. Die­se Schrit­te soll­ten vor je­der Ar­chi­tek­tur- und De­sign-Ent­schei­dung zu ei­ner neu­en Web­site durch­lau­fen wer­den. Los geht’s!

1. Zie­le Ih­rer Web­site de­fi­nie­ren

Be­vor Sie mit De­sign oder In­halt star­ten, soll­ten Sie klar Ihr Ziel fest­le­gen. Fra­gen Sie sich: Was soll mei­ne Web­site ei­gent­lich leis­ten? Jede er­folg­rei­che Web­site hat (min­des­tens) ei­nen Zweck – und die­ser Zweck bil­det das Fun­da­ment für alle wei­te­ren Ent­schei­dun­gen . Über­le­gen Sie, war­um Sie die Web­site er­stel­len und was sie für Ihr Un­ter­neh­men er­rei­chen soll.

In der nach­fol­gen­den Ta­bel­le fin­den Sie ein paar Bei­spie­le für mög­li­che Zie­le Ih­rer Web­site:

Website ZielErläuterung
Umsatz steigernEventuell möchten Sie Produkte online verkaufen oder mehr Buchungen für Ihre Dienstleistung erhalten.
Steigerung der Markenbekanntheit (Branding)Möglicherweise soll die Website Ihr Portfolio präsentieren oder Ihre Expertise zeigen, um Ihre Marke bekannter zu machen.
Leads generierenIhr Ziel könnte sein, Interessenten zu gewinnen, z. B. durch Newsletter-Anmeldungen oder Kontaktanfragen.
Imagepflege und PositionierungUnternehmen können ihre Website nutzen, um sich als Experte in einem bestimmten Bereich zu positionieren. Durch hochwertige Inhalte wie Blogartikel, Whitepaper oder Fallstudien wird Fachkompetenz vermittelt und das Unternehmensimage positiv beeinflusst.
KundenbindungBestehende Kunden können durch exklusive Inhalte, einen Kunden-Login-Bereich mit personalisierten Angeboten oder einen Newsletter, für den man sich auf der Website anmeldet, an das Unternehmen gebunden werden.
InformationsvermittlungEine grundlegende Funktion vieler Websites ist die Bereitstellung von Informationen über das Unternehmen, seine Produkte, Dienstleistungen, Öffnungszeiten oder Ansprechpartner.
KundensupportDurch FAQ-Bereiche, Hilfsartikel, Chatbots oder Support-Foren können häufig gestellte Fragen schnell und effizient beantwortet werden. Dies entlastet den Kundendienst und bietet den Nutzern rund um die Uhr Hilfe.
Bereitstellung von DownloadsDas Anbieten von wichtigen Dokumenten wie Bedienungsanleitungen, Software-Treibern oder Broschüren ist ein wichtiger Service für Kunden.
Online-TerminbuchungDienstleister wie Arztpraxen, Friseure oder Berater können über ihre Website eine direkte und unkomplizierte Terminvereinbarung ermöglichen.
Mitarbeitergewinnung (Recruiting)Ein Karrierebereich mit aktuellen Stellenangeboten und Informationen über das Unternehmen als Arbeitgeber ist für viele Firmen ein wichtiges Instrument, um neue Talente zu gewinnen.
Community-AufbauForen, Blogs mit Kommentarfunktion oder Mitgliederbereiche fördern den Austausch zwischen den Nutzern und schaffen eine Community rund um ein bestimmtes Thema oder eine Marke.
Meinungsbildung und WissensvermittlungInsbesondere bei nicht-kommerziellen Organisationen, NGOs oder Bildungseinrichtungen steht die Vermittlung von Informationen und die Beeinflussung der öffentlichen Meinung im Vordergrund.

For­mu­lie­ren Sie Ihr Haupt­ziel so kon­kret wie mög­lich. Aus ei­nem all­ge­mei­nen Zweck wie „mehr Be­su­cher an­zie­hen“ wird dann zum Bei­spiel „10 % mehr News­let­ter-Abon­nen­ten in­ner­halb von 6 Mo­na­ten ge­win­nen“. Die­se greif­ba­re Ziel­set­zung kön­nen Sie spä­ter mes­sen und dar­an den Er­folg der Web­site be­wer­ten. Wich­tig ist, dass jede Sei­te und je­der In­halt auf die­ses Kern­ziel ein­zahltje­der Be­stand­teil Ih­rer Web­site soll­te sich an der zu­grun­de ge­leg­ten Ziel­set­zung ori­en­tie­ren .

Wenn Sie Ihr Ziel de­fi­niert ha­ben, über­le­gen Sie im An­schluss, wel­che Ak­tio­nen der Nut­zer auf der Web­site aus­füh­ren soll, da­mit die­ses Ziel er­reicht wird. Soll er z. B. ein Pro­dukt kau­fen, ein For­mu­lar aus­fül­len oder ei­nen Ter­min bu­chen? Aus sol­chen Über­le­gun­gen lei­ten Sie die be­nö­tig­ten Funk­tio­nen und Sei­ten ab. Mit ei­ner kla­ren Ziel­de­fi­ni­ti­on im Rü­cken kön­nen Sie nun alle wei­te­ren Pla­nungs-Schrit­te ge­zielt dar­auf aus­rich­ten.

2. Ziel­grup­pe de­fi­nie­ren und (Buy­er-)Per­so­nas ent­wi­ckeln

Ihre Web­site kann nur er­folg­reich sein, wenn sie die rich­ti­gen Be­su­cher an­spricht. Über­le­gen Sie des­halb früh­zei­tig, wen Sie mit Ih­rer Web­site er­rei­chen wol­len. De­fi­nie­ren Sie Ihre Ziel­grup­pe so ge­nau wie mög­lich: Wel­che Ei­gen­schaf­ten, In­ter­es­sen oder Pro­ble­me ha­ben Ihre po­ten­zi­el­len Be­su­cher? Nur wer sei­ne User kennt, kann die Web­site-In­hal­te und -Struk­tur auf sie ab­stim­men.

Ohne eine kla­re Vor­stel­lung Ih­rer Ziel­grup­pe dro­hen meh­re­re Pro­ble­me: Ihre Bot­schaf­ten blei­ben zu all­ge­mein, Sie spre­chen nie­man­den ge­zielt an und he­ben sich nicht von der Mas­se ab. Das mer­ke ich oft bei Kun­den, die „alle ir­gend­wie an­spre­chen“ wol­len – am Ende fühlt sich kei­ner so rich­tig ab­ge­holt. Fo­kus­sie­rung ist hier der Schlüs­sel. Schon Mar­ke­ting-Pio­nie­re wuss­ten: Ver­sucht man je­den an­zu­spre­chen, be­geis­tert man am Ende nie­man­den.

Tipp: Er­stel­len Sie eine Buy­er Per­so­na, also ein fik­ti­ves Pro­fil ei­nes idea­len Kun­den oder Nut­zers. Ge­ben Sie die­ser Per­so­na ei­nen Na­men und kon­kre­te Merk­ma­le (Al­ter, Be­ruf, Be­dürf­nis­se, Zie­le, Her­aus­for­de­run­gen). Zum Bei­spiel könn­te eine Per­so­na „Mar­tin, 35, Mar­ke­ting-Ma­na­ger in ei­nem mit­tel­stän­di­schen Un­ter­neh­men“ sein, der nach ei­nem zu­ver­läs­si­gen Agen­tur-Part­ner für ei­nen Web­site-Re­launch sucht. Schrei­ben Sie auf, was Mar­tin wich­tig ist: Er möch­te z. B. eine pro­fes­sio­nel­le, mo­bi­le-freund­li­che Web­sei­te, die sein Un­ter­neh­men mo­dern prä­sen­tiert, und er hat viel­leicht we­nig Zeit, sich mit tech­ni­schen De­tails zu be­fas­sen. Mit so ei­ner Per­so­na vor Au­gen fällt es viel leich­ter, In­hal­te und An­spra­che pas­send zu ge­stal­ten.

Lese-Tipp: Del­ve.ai hat in ei­nem le­sens­wer­ten Blog­bei­trag zahl­rei­che Evi­den­zen ge­sam­melt, die die Ef­fek­ti­vi­tät von Buy­er-Per­so­nas be­le­gen: 50+ Käu­fer-Per­so­na-Sta­tis­ti­ken, Die Ihre Wirk­sam­keit Zei­gen

Ihre Web­site kann nur er­folg­reich sein, wenn sie die rich­ti­gen Be­su­cher an­spricht. Über­le­gen Sie des­halb früh­zei­tig, wen Sie mit Ih­rer Web­site er­rei­chen wol­len. De­fi­nie­ren Sie Ihre Ziel­grup­pe so ge­nau wie mög­lich: Wel­che Ei­gen­schaf­ten, In­ter­es­sen oder Pro­ble­me ha­ben Ihre po­ten­zi­el­len Be­su­cher? Nur wer sei­ne User kennt, kann die Web­site-In­hal­te und -Struk­tur auf sie ab­stim­men.

Ein wirk­sa­mes Werk­zeug da­für ist die Buy­er Per­so­na – ein fik­ti­ves, aber rea­lis­ti­sches Pro­fil ei­nes ty­pi­schen Kun­den oder Ent­schei­ders. Klas­si­sche Di­men­sio­nen sind De­mo­gra­fie, Wer­te, Zie­le und Mo­ti­va­tio­nen. Doch in der Pra­xis sind für die Web­site-Pla­nung aus mei­ner per­sön­li­chen Sicht vor al­lem zwei Fak­to­ren ent­schei­dend:

1. Me­di­en­kon­sum und In­for­ma­ti­ons­ver­hal­ten

Die Web­site ist oft nur ein Touch­point in der ge­sam­ten In­for­ma­ti­ons­rei­se ei­ner Per­so­na. Umso wich­ti­ger ist es zu wis­sen:

  • Wel­che Ka­nä­le nutzt sie? Linke­dIn, Bran­chen-News­let­ter, Goog­le-Su­che, You­Tube, Fach­ma­ga­zi­ne, Pod­casts?
  • Wel­che For­ma­te be­vor­zugt sie? Kur­ze In­fo­gra­fi­ken, tief­ge­hen­de White­pa­per, in­spi­rie­ren­de Vi­de­os oder pra­xis­ori­en­tier­te Check­lis­ten?
  • Auf wel­chen Ge­rä­ten? Mo­bil im Zug oder Desk­top im Büro?

👉 Die­se Fra­gen be­stim­men, wie Ihre In­hal­te auf­be­rei­tet wer­den müs­sen.

  • Bei­spiel: Ein Mar­ke­ting-Ma­na­ger, der auf Linke­dIn ak­tiv ist, soll­te von dort auf fo­kus­sier­te Landing­pa­ges ge­lei­tet wer­den, die in­halt­lich zu sei­ner Jour­ney pas­sen.
  • Bei­spiel: Eine tech­ni­sche Per­so­na, die sich re­gel­mä­ßig in Fach­fo­ren in­for­miert, er­war­tet de­tail­lier­te Case Stu­dies und Da­ten­blät­ter – nicht nur bun­te Mar­ke­ting-Slides.

Je kla­rer Sie die­ses In­for­ma­ti­ons­ver­hal­ten be­schrei­ben, des­to bes­ser kön­nen Sie Ihre Web­site so ge­stal­ten, dass sie im Me­di­en­mix Ih­rer Per­so­na eine lo­gi­sche Rol­le spielt.

2. Be­ruf­li­che Her­aus­for­de­run­gen und Pain Points

Noch wir­kungs­vol­ler wird eine Per­so­na, wenn Sie nicht nur Zie­le und Wün­sche, son­dern auch kon­kre­te Pro­ble­me im Ar­beits­all­tag be­schrei­ben. Denn ge­nau dort setzt Ihre Web­site an: Sie wird zum In­stru­ment, um die­sen Pain Points eine Lö­sung an­zu­bie­ten.

Hier ei­ni­ge ty­pi­sche Bei­spie­le:

  • Mar­ke­ting-Ma­na­ger in ei­nem Kon­zern
    • Pain Point: Muss Leads ge­ne­rie­ren, kämpft aber mit lan­gen in­ter­nen Ab­stim­mungs­pro­zes­sen und frag­men­tier­ten Tools.
    • Web­site-Rol­le: Kla­re Landing­pa­ges, die schnell Leads er­fas­sen, in­te­grier­bar ins CRM; In­hal­te, die di­rekt Ma­nage­ment-Ar­gu­men­te lie­fern (ROI, KPIs).
  • Ge­schäfts­füh­rer ei­nes KMU
    • Pain Point: Möch­te neue Kun­den ge­win­nen, hat aber kei­ne Zeit für kom­ple­xes On­line-Mar­ke­ting und lei­det un­ter ei­ner ver­al­te­ten Web­site.
    • Web­site-Rol­le: Mo­der­nes De­sign, ein­fa­che Na­vi­ga­ti­on, mo­bil op­ti­miert, schnel­le Kon­takt­mög­lich­keit.
  • E-Com­mer­ce-Lei­te­rin
    • Pain Point: Hohe Ab­bruch­quo­ten im Check­out, we­nig Ver­trau­en bei Neu­kun­den.
    • Web­site-Rol­le: Op­ti­mier­ter Be­stell­pro­zess, sicht­ba­re Ver­trau­ens­ele­men­te (Sie­gel, Be­wer­tun­gen), Per­for­mance-Op­ti­mie­rung.
  • HR-Ma­na­ger
    • Pain Point: Schwie­rig­keit, qua­li­fi­zier­te Mit­ar­bei­ter zu fin­den.
    • Web­site-Rol­le: At­trak­ti­ve Kar­rie­re­sei­te mit Ein­bli­cken ins Team, ein­fa­che Be­wer­bungs­mög­lich­kei­ten, Sto­ry­tel­ling mit ech­ten Mit­ar­bei­ter:in­nen.

War­um das ent­schei­dend ist

Die Per­so­na hilft Ih­nen, Web­site-Funk­tio­nen und In­hal­te di­rekt auf ech­te Pro­ble­me zu­zu­schnei­den. Wenn Sie Me­di­en­kon­sum und Pain Points ver­ste­hen, kön­nen Sie:

  • In­hal­te ex­akt im rich­ti­gen For­mat lie­fern (Ar­ti­kel vs. Vi­deo, Landing­pa­ge vs. White­pa­per).
  • Ihre Bot­schaf­ten so for­mu­lie­ren, dass sie ech­te Hür­den adres­sie­ren („zu we­nig Leads“, „man­geln­de Sicht­bar­keit“, „ver­al­te­ter Pro­zess“).
  • Die Web­site ent­lang der Cus­to­mer Jour­ney ver­an­kern – von Awa­re­ness (Rat­ge­ber­ar­ti­kel) über Con­side­ra­ti­on (Case Stu­dies) bis hin zu De­cis­i­on (kla­rer CTA, Preis-/Nut­zen­ar­gu­men­te).

👉 Mit die­sen er­wei­ter­ten Di­men­sio­nen wird die Per­so­na nicht nur ein „Pro­fil­bild“ des Wunsch­kun­den, son­dern ein stra­te­gi­sches Werk­zeug, um Ihre Web­site als Ant­wort auf rea­le, drän­gen­de Her­aus­for­de­run­gen zu ge­stal­ten.

3. Die Rol­le der Web­site in der Kun­den­rei­se (Cus­to­mer Jour­ney)

Jede Buy­er Per­so­na durch­läuft in der Re­gel ver­schie­de­ne Pha­sen ei­ner Cus­to­mer Jour­ney – vom ers­ten Be­wusst­sein bis zur Ent­schei­dung und Loya­li­tät. Die Web­site über­nimmt da­bei nicht in al­len Pha­sen die­sel­be Funk­ti­on, son­dern spielt eine un­ter­schied­li­che Rol­le je nach Stu­fe.

1. Awa­re­ness (Auf­merk­sam­keit schaf­fen)

In die­ser frü­hen Pha­se sucht die Per­so­na nach all­ge­mei­nen In­for­ma­tio­nen oder In­spi­ra­ti­on. Die Web­site dient hier als Erst­kon­takt­punkt, z. B. durch Blog­ar­ti­kel, Rat­ge­ber­sei­ten oder Landing­pa­ges. Wich­tig ist, dass In­hal­te pro­blem­lö­sungs­ori­en­tiert sind: „Wie kann ich mein Pro­blem lö­sen?“ statt so­for­ti­ger Pro­dukt-Pitch.

Bei­spiel: Ein Mar­ke­ting-Ma­na­ger liest ei­nen Fach­ar­ti­kel auf eu­rer Web­site über „5 ty­pi­sche Feh­ler bei B2B-Web­sites“. Er wird da­durch auf eure Agen­tur auf­merk­sam – nicht, weil ihr euch be­wor­ben habt, son­dern weil ihr ihm ge­hol­fen habt, sein Pro­blem bes­ser zu ver­ste­hen.

2. Con­side­ra­ti­on (Ab­wä­gen und Ver­glei­chen)

Die Per­so­na weiß nun, dass sie eine Lö­sung braucht, und prüft ver­schie­de­ne An­bie­ter. In die­ser Pha­se wird die Web­site zur In­for­ma­ti­ons­dreh­schei­be: Case Stu­dies, de­tail­lier­te Leis­tungs­be­schrei­bun­gen, White­pa­per oder Ver­gleichs­ta­bel­len hel­fen, Ver­trau­en auf­zu­bau­en.

Fra­ge der Per­so­na: „War­um soll­te ich mich für An­bie­ter X statt An­bie­ter Y ent­schei­den?“

Ant­wort über die Web­site: USP, kla­re Nut­zen­ar­gu­men­te, So­cial Pro­of (Kun­den­stim­men, Lo­gos, Re­fe­ren­zen).

3. De­cis­i­on (Kauf­ent­schei­dung)

Jetzt kommt es auf kla­re Hand­lungs­auf­for­de­run­gen (CTAs) an: Kon­takt­for­mu­la­re, Demo-An­fra­gen oder Pro­dukt-De­tail­sei­ten. In die­ser Pha­se ist die Web­site der Ort, an dem aus In­ter­es­se eine kon­kre­te An­fra­ge oder Trans­ak­ti­on wird.

Bei­spiel: Der Mar­ke­ting-Ma­na­ger klickt auf „Kos­ten­lo­ses Erst­ge­spräch bu­chen“. Hier ist es ent­schei­dend, dass die Web­site Usa­bi­li­ty und Ver­trau­en aus­strahlt (z. B. si­che­re For­mu­la­re, trans­pa­ren­te Prei­se, kla­re Next Steps).

4. Post-Purcha­se / Loyal­ty (Bin­dung und Wei­ter­emp­feh­lung)

Vie­le Un­ter­neh­men hö­ren nach der Con­ver­si­on auf – doch hier kann die Web­site wei­ter­hin eine Rol­le spie­len. Kun­den­be­rei­che, Sup­port­sei­ten, Wis­sens­da­ten­ban­ken oder ex­klu­si­ve In­hal­te für Be­stands­kun­den tra­gen dazu bei, dass Nut­zer lang­fris­tig blei­ben. Und zu­frie­de­ne Kun­den sind die bes­ten Mul­ti­pli­ka­to­ren.

Prak­ti­sche Tipps, um die Rol­le klar zu be­stim­men

  • Map­ping-Übung: Zeich­ne die Cus­to­mer Jour­ney dei­ner Per­so­na auf (Awa­re­ness → Con­side­ra­ti­on → De­cis­i­on → Loyal­ty) und mar­kie­re, wo die Web­site ins Spiel kommt.
  • Con­tent-Zu­ord­nung: Wei­se je­dem Jour­ney-Schritt kon­kre­te In­hal­te zu (Blog­ar­ti­kel, Case Stu­dy, Preis­über­sicht, FAQ, Kun­den­por­tal).
  • Mess­bar­keit: De­fi­nie­re KPIs je Pha­se (Awa­re­ness: Web­site-Traf­fic, Con­side­ra­ti­on: Down­loads/Leads, De­cis­i­on: Con­ver­si­on-Rate, Loyal­ty: Wie­der­keh­ren­de Be­su­che).

Gra­fi­sche Dar­stel­lungs­idee

Eine ein­fa­che Jour­ney-Map mit den vier Pha­sen, dar­un­ter ty­pi­sche Fra­gen der Per­so­na und pas­sen­de Web­site-Funk­tio­nen, wäre hier ide­al.

  • Tools: Miro oder Fig­ma für Jour­ney-Maps, Can­va für eine ver­ein­fach­te In­fo­gra­fik.
  • Ge­stal­tung: Ein ho­ri­zon­ta­les Dia­gramm (z. B. Zeit­strahl mit Pha­sen) und dar­un­ter Sym­bo­le für In­hal­te (Blog, Case Stu­dy, CTA, Kun­den­por­tal).

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