Commerce

Vom Monolithen zum Composable Commerce – und weiter zum agentischen Einkaufen über Standards wie UCP. Diese Kategorie versammelt unsere Artikel zu Headless Commerce mit MedusaJS, TCO-Vergleichen gegen Shopify Plus und SAP Commerce, B2B-Beschaffung und E-Commerce-Architektur. Immer mit der ehrlichen Frage: Wann lohnt der Architekturwechsel – und wann nicht?

Medusa self-hosted auf Hetzner: TCO und Datensouveränität ehrlich gerechnet

Medusa läuft PostgreSQL-nativ und vollständig self-hosted auf Hetzner mit Coolify und Docker – DSGVO-konform in Deutschland. Gegen SaaS plus Transaktionsgebühren rechnet sich das ab einem bestimmten Umsatz, weil Fixkosten pro Bestellung sinken statt zu steigen. Deine Bestell- und Kundendaten bleiben unter deiner Kontrolle. Voraussetzung: vorhandene Ops-Kompetenz und ehrlich eingepreiste eigene Stunden.

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Matthias Radscheit

Warum KI-Agenten deine Produkte nicht finden – und was das kostet

KI-Suchen und Shopping-Agenten empfehlen nur, was sie verstehen: strukturierte Attribute, vollständige Feeds, beantwortete Produktfragen, maschinenlesbare Daten. Unvollständige Produktdaten bedeuten künftig nicht schlechtere Rankings, sondern Unsichtbarkeit in einem ganzen Kanal. Acht Prüfpunkte zeigen, ob deine Daten agent-ready sind – von Attribut-Vollständigkeit über strukturierte Daten bis zu Q&A-Inhalten.

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Medusa Procurement: kein schlüsselfertiges Feature – und genau da fängt die Arbeit an

Medusa liefert keinen schlüsselfertigen Procurement-Layer. Der b2b-starter deckt Company-Management, Spending Limits, Quotes und einfache Approval-Workflows ab – als forkbarer Referenzcode, nicht als gewartetes Produkt. Punchout, OCI, Kostenstellen, Requisition-to-PO und Net-Terms baust du selbst. Das ist bewusste Architektur, kein Defizit – aber eine Aufwandsfrage, die du vor dem Projekt klären musst.

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Matthias Radscheit

Was ist MedusaJS? Die Open-Source Commerce-Engine im Überblick (2026)

MedusaJS ist eine Open-Source Commerce-Engine (Node.js/TypeScript), die den kommerziellen Kern von Shopify Plus, Shopware, Adobe Commerce oder commercetools ersetzt – ohne Lizenzkosten, ohne Umsatzbeteiligung, self-hosted in der EU. Für Entscheider zählen drei Dinge: die Kostenkurve bleibt bei wachsendem Umsatz flach, der Code gehört dir (Exit-Sicherheit), und Datenhoheit macht DSGVO-Konformität strukturell einfach. SaaS bleibt richtig für Standard-Shops ohne Differenzierungsbedarf.

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Headless Commerce mit Medusa.js – für wen macht diese Architektur Sinn?

Headless Commerce entkoppelt Storefront und Commerce-Logik. Medusa.js liefert dafür eine Open-Source-Engine auf Node.js/TypeScript-Basis: API-first, selbst hostbar, erweiterbar. Sinnvoll ist das, wenn du mehrere Marken oder Regionen bedienst, Content-first verkaufst oder ERP und PIM sauber anbinden musst. Bleibst du mit einem Katalog im Standard-Rahmen, fährst du mit dem Monolithen meist besser.

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Medusa.js und Headless CMS kombinieren: Architekturleitfaden für skalierbare E‑Commerce‑Erlebnisse

Medusa.js und ein Headless CMS ergänzen sich: Die Commerce-Engine übernimmt Checkout, Warenkorb, Preise und Inventar, das CMS deine Inhalte, Landingpages und Redaktions-Workflows. Ich zeige dir die Zielarchitektur mit Next.js-Frontend, die Datenhoheit pro Domäne, Sync-Strategien und die häufigsten Fallstricke: inklusive Codebeispielen für Produktseite und Event-Subscriber.

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